Forschung und Lehre

Diese Aktivitäten realisiert das Institut grundsätzlich durch das Organisieren des Konversatoriums über das Denken von Karol Wojtyła – Johannes Paul II., sowie durch die Durchführung spezieller Symposien und wissenschaftlicher Tagungen. Es engagiert sich auch aktiv für die Popularisierung bereits erarbeiteter Ideen durch die Teilnahme an verschiedenen Tagungen, Konferenzen u.dgl., an denen Vertreter des Instituts Vorlesungen sowie Vorträge zu besonderen Gelegenheiten halten.

Diese Konversatorien haben den Charakter interdisziplinärer akademischer Lehrveranstaltungen, die sowohl an die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Studenten der KUL und anderer Hochschulen als auch an interessierte Personen außerhalb der akaemischen Kreise Lublins adressiert sind (z.B. an Ärzte oder Juristen). Sie bestehen jeweils aus einem im Plan vorgesehenen Referat und der darauffolgenden Diskussion. Die seit Februar 1984 regelmäßig durchgeführten Konversatorien finden im Rhythmus des Studienjahres statt; zunächst wurden sie einmal wöchentlich organisiert, aber seit Oktober 1989 finden sie nur noch einmal im Monat statt, nun allerdings mit längerer Dauer (etwa zwei Stunden). In Abhängigkeit von der behandelten Thematik nehmen jeweils 30-50 Personen daran teil. Der Absicht der Initiatoren gemäß stellen sie eine ganzjährige Vorbereitung und Einführung in die Problematik der wissenschaftlichen Tagungen oder Symposien dar, die das Institut dann gewöhnlich gegen Ende jedes Studienjahres veranstaltet.

Diese Symposien und Tagungen, die unter Beteiligung polnischer und ausländischer Spezialisten organisiert werden, haben den Charakter offener (manchmal auch geschlossener) Sitzungen, auf denen Referate gehalten werden und danach Diskussionen stattfinden. Ihre Thematik wird, ähnlich wie im Falle der Konversatorien, im Prinzip vom Denken des Heiligen Vaters bestimmt, wie es in seinen Enzykliken sowie in anderen Dokumenten enthalten ist oder von den sogenannten Mittwochskatechesen vermittelt wurde, aber über ihre Wahl entscheiden auch wichtige mit der Person Johannes Pauls II. verbundene Ereignisse bzw. offizielle Dokumente des Heiligen Stuhls. Die während der Symposien behandelten Fragen betreffen grundlegende und brennende Probleme der Gegenwart, sowohl im Weltmaßstab als auch unter spezifisch polnischen Gesichtspunkten. Aus der jetzigen Perspektive ist deutlich erkennbar, dass in den vom Institut unternommenen Aktivitäten nicht nur aktuelle Streitfragen und Diskussionen zu besonders wichtigen Fragen ein Echo gefunden haben, sondern dass man dabei auch immer bestrebt war, die Ursachen der entstanden Schwierigkeiten aufzuzeigen und eine adäquate Antwort darauf zu finden.